Der Kick in kriegerischen Zeiten: segensreich!

Eine Bemerkung vorab: Bei den nachfolgenden Gedanken könnten sich Dir erst einmal alle Nackenhaare aufstellen, denn diese Gedanken entsprechen so gar nicht unserem gewohnten Denken. Dein Verstand könnte erst einmal lautstark aufschreien und rebellieren, aber, easy, das gehört zum Spiel.

Also, der Gedankengang lautet: Was immer wir ändern wollen, im Kleinen, in unserem Leben, oder im Grossen und Ganzen, zum Beispiel angesichts einer kriegerischen Auseinandersetzung ‒ was immer uns also nicht passt und wir ändern wollen, das müssen wir erst einmal annehmen, müssen es liebevoll annehmen. Ja, was immer wir ändern wollen, das müssen wir erst einmal lieben, müssen dem Unerwünschten erst einmal eine Heimat in unserem Weltbild geben, denn: Denn was ist, ist und es ist ein Teil des Lebens. Tun wir es nicht, sind entrüstet und rebellieren gegen das Unerwünschte, dann bleiben wir im Widerstand stecken, geben unsere Energie in den unerwünschten Zustand und das Unerwünschte wächst und wird grösser. Was Energie bekommt, das wächst. Und Gedanken sind Energie. Um also Frieden in der Ukraine zu erreichen, können, ja sollten wir immer wieder gedanklich jede Menge Liebe und Frieden in Richtung Osten schicken.

Die stärkste Kraft im Universum ist ‒ auch in Kriegszeiten ‒ die Liebe. Liebe macht weit und schafft Raum, sie öffnet den Raum für Veränderung, Wachstum und Heilung. Eine alltägliche Art angewandter, tätiger Liebe ist das Geheimnis des Segnens. Segnen ist die natürliche Fähigkeit jedes Menschen und nicht nur ein Vorrecht einer auserwählten Schar von Priestern. Wir alle können segnen, können jemandem oder etwas von Herzen alles Gute wünschen. Ausgangspunkt des Segnens ist immer unser Herz. Segnend lösen wir jeden Widerstand in uns auf und treten mit dem Objekt des Segnens in eine Herzensbeziehung. Alles, was wir segnen, ist gesegnet, denn wir sind durch das eine Bewusstsein mit allem verbunden.    

In dem Sinne können, ja sollten wir die Kriegsprotagonisten und die Kriegsgebiete auf unserer Erde mit all unserer Geisteskraft immer wieder segnen. Segnen heisst nicht gutheissen, segnen bedeutet keinen Widerstand aufbauen, bedeutet, liebevoll annehmen, was immer ist, erst einmal annehmen. Denn, was ist, ist, und es ist ein Teil des Grossen und Ganzen, genannt Leben. In diesem Annehmen bleibt unser Herz weit und offen und vor allem unser Geist frei und klar. So können wir in der Folge tatkräftig handeln, können tun, was zu tun ist. Und sehen wir keine Möglichkeit zum konkreten Handeln, können wir weiterhin segnen, können weiterhin von Herzen drauflos segnen, was das Zeug hält. So sei es. Was immer wir segnen, wir segnen das Leben! Und das können wir jederzeit tun.

"Mögen alle Menschen glücklich sein und in Frieden leben!" - schicken wir diesen segensreichen Kraftstrom immer wieder bewusst und von Herzen hinaus ins Leben. Danke.