Lass deinen Geist von der Leine und träume dich weit und glücklich

August 2021

Lebenskünstler werden oft als Spinner abgetan. Dabei besitzen sie eine Gabe, die uns Welten öffnet: Sie verstehen es noch, zu träumen! Beim Träumen erleben wir Menschen unsere höchste Kreativität und zapfen unser wohl grösstes Potential an, unsere Schöpferkraft.

Am Anfang steht immer ein Traum

Es ist wie beim Bau eines Hauses: Jedes Bauprojekt beginnt mit einem ersten Gedanken, einer Idee, einem Traum, einem Bild, oder allgemein ausgedrückt: mit einem geistigen Impuls. Dann werden im Zuge des Bauvorhabens Pläne geschmiedet, Skizzen, Zeichnungen angefertigt, Abläufe geplant und die Produktion wird in die Wege geleitet. Schritt für Schritt bekommt die anfängliche Hausbau-Idee mehr und mehr Energie und Aufmerksamkeit und nimmt Gestalt an. Dann starten die Bauarbeiten, aussen, innen, allenfalls mit Extraschichten, bis das Haus fertig ist und vollends Gestalt angenommen hat.

Jede Art von Schöpfung hat ihren Ursprung auf der geistigen Ebene, und gestaltet aus etwas Unsichtbarem etwas Sichtbares. Schöpfung macht aus Möglichkeiten sogenannte Wirklichkeiten. Möglichkeiten sind wie Samenkörner, sie reifen, wachsen, blühen auf und werden Realität. Was du säst, das wirst du ernten. Auch jede Situation in unserem Leben hat ihren Ursprung auf der geistigen Ebene, in unserem Bewusstsein. Unsere Träume sind Samenkörner, die aus Geist Materie machen können.

Fantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt auf all das, was wir bereits wissen und verstehen,
wogegen Fantasie alles umfasst,
was je gewusst und verstanden werden kann

Albert Einstein

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…

Unsere Träume sind unsere inneren Schatzkammern und immer, wenn wir es wagen, diesen Raum zu betreten, geschieht etwas mit uns. Meistens aber ähneln unsere Träume nur noch unseren, in die Zukunft extrapolierten Lebenszielen und wir bleiben in unseren Grenzen stecken. Denn wenn wir es wagen sollten, kühne, grosse Träume zu haben, sagt die Stimme unseres Verstandes schnell einmal: «Nee, vergiss es, das ist gar nicht möglich, das ist nicht realistisch!» Haben wir verlernt, unseren Geist auf Reisen zu schicken, frei und grenzenlos? Verlernt, ideal und gross zu denken? ‒ In der Tat, es braucht Mut, zu träumen. Kinder können das noch, von Natur aus. Im Traum, in der Welt der unendlichen Möglichkeiten, in der Fantasie, ist alles möglich.

Natürlich ist der Mut zu träumen ein bedeutender, aber nur der erste Schritt hin zu einem gelingenden Leben. In der Folge gilt es, den Traum zu einer klaren Absicht werden zu lassen und diese mit Kraft und Herzblut in die Tat umzusetzen. Aber: am Anfang steht der Traum. ‒ Nehmen wir uns doch immer wieder Zeit zum Träumen! Spinnen wir doch freudig vorwärts!

Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf

Warum wir aber meistens falsch träumen, unsere Wünsche von uns geradezu weg-träumen und dafür das Unerwünschte anziehen ‒ diese Zusammenhänge erläutere ich Dir gerne persönlich in den Bewusstseins-Trainings für Lebenskünstler. Ich freue mich auf den Kontakt mit dir. Und wer sind eigentlich die Seinen, denen es der Herr im Schlaf gibt? Auch das werden wir bewusst klären.